
WISSENSWEITERGABE ÜBER MITARBEITERGENERATIONEN
Nur wenige Unternehmen haben sich bisher systematisch mit der Wissensweitergabe über Mitarbeitergenerationen befasst. Größere Anteile älterer und erfahrener Mitarbeiter in der Belegschaft oder Mitarbeiter, die in kurzen Zeitintervallen nacheinander oder sogar gleichzeitig ausscheiden, erfordern längerfristige und gezielte Maßnahmen. Finden Sie in Ihrem Unternehmen auch ähnliche Beispiele?
- Mitarbeiter F&E, 59 Jahre, individueller Arbeitsstil, Tüftler, hat wenig dokumentiert, fällt plötzlich durch Schlaganfall aus.
- Stanzereimeister, 58 Jahre, über 20 Jahre im Unternehmen, viel Know-how über
Maschinen, Werkzeuge und Automatisierung, genial in der Werkzeugoptimierung, jedoch wenig dokumentiert, Macher – kein „Aufschreiber“– plant in ca. 1 Jahr in den Ruhestand zu gehen.
- Leiter Konstruktion, begnadeter Konstrukteur, ist bereits in Alterteilzeit, überhaupt keine Systematik der Dokumentation, Einzelkämpfer, hat eine junge Mannschaft, gibt Wissen gerne auf Befragen weiter, aber: wer fragt gezielt?
- Geschäftsführer, große Expertise in Verfahrenstechnik, Thermodynamik, nutzt keinen PC, nimmt mit 63 Jahren Abstand vom täglichen Geschäft.
- Projektingenieur hat „exklusives“ Know-how, wird in 2-3 Jahren ausscheiden.